Zucchini Puffer mit Schafskäse

Zucchinipuffer mit Schafskäse für 4 Portionen

250 g Zucchini
200 g Schafskäse
2 EL 8 Kräutermischung  (TK)
2 Eier
50 g Dinkelmehl
25 g Kartoffelpulver
2 EL Olivenöl

1.  Zucchini waschen, putzen und sehr fein hacken. Den Schafskäse zerkrümeln und mit der Zucchini mischen. Die Kräuter zu der Masse geben und gut vermengen. Danach die Eier unter die Zucchini geben.

2. Mehl mit Kartoffelpüreepulver vermischen und alles zu der Masse geben. Gut durchrühren, bis alles zu einem cremigen Teig verarbeitet ist.

3. Aus dem Teig kleine Plätzchen (etwa 8 Stück) mit etwas Öl in der Pfanne ausbacken. Anschließend mit Kräuterquark oder Tsatsiski servieren.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Pro Stück: | 15 g Eiweis | 18 g Fett | 18 g Kohlenhydrate = pro Stück ca. 152 kcal

Spinatröllchen

Spinatcrêpes für 4 Personen

120 g TK Blattspinat
225 ml Milch
80 g Dinkelmehl
Salz
2 Eier
1 Eigelb
1 Prise Muskatnuss
200 g körniger Frischkäse
1/2 TL getrockneter Oregano
Pfeffer
Paprikapulver
etwas Öl

1. Spinat auftauen lassen und danach gut ausdrücken.  Masse mit 100 ml Milch fein pürieren. Mehl, Salz, restliche Milch, Eier, Eigelb und Spinatmilch zu einem glatten Teig verrühren. Mit Muskatnuss je nach Geschmack würzen, 30 Minuten ziehen lassen.

2. In der Zwischenzeit Frischkäse mit Oregano, Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

3. Öl in der Pfanne erhitzen und nacheinander 4 Spinatcrêpes ausbacken. Sofort mit Frischkäse bestreichen und zusammenrollen. Einmal in der Mitte durchschneiden und servieren.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Pro Stück: | 12 g Eiweis | 17 g Fett | 17 g Kohlenhydrate = 220 kcal

Lasagne – LowCarb

Lasagne LowCarb

 

3 Möhren
150 g Knollensellerie
1 Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
etwas Öl
250 g Rinderhack
Salz Pfeffer
1,5 EL Tomatenmark
400 g stückige Tomaten
1 TL Oregano (getrocknet)
3 – 5 EL Sahne
300 g große Weißkohlblätter
100 g geraspelter Gouda

 

1. Möhre und Sellerie schälen und zusammen mit dem geputzten Lauch fein würfeln. Knoblauch hacken.

2. Hack mit dem Öl in einer Pfanne anbraten, salzen und pfeffern. Gemüse dazu geben und mit braten. Dann Tomaten und Tomatenmark hinzugeben. Alles gut vermengen und je nach Geschmack würzen. Danach bei mittlerer Hitze 15 bis 20 Minuten köcheln lassen.

3. Backofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen. Die Kohlblätter in kochendem Salzwasser 5 Minuten köcheln. Danach herausnehmen und gut abtropfen lassen. Der dicke Strunk in der Mitte muss
herausgeschnitten werden.

4. Kohlblätter und Fleischsoße abwechseln in eine Auflaufform schichten, mit der Fleischsoße aufhören. Die Sahne und danach den Käse gleichmäßig darauf verteilen.

5. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen.

 

Zubereitungszeit: 1,5 Stunden
Pro Portion: 21 g Eiweiß, 24 g Fett, 11 g Kohlenhydrate = 372 kcal

Mein Kram erdrückt mich!

Besitz ist etwas, nach dem Viele streben. Sei es das neue Handy, das super schonende Bett oder aber das große, gemütliche Haus. Viele Menschen glauben, dass ihr Leben durch verschiedene Besitztümer angenehmer werden wird.

Ich mache gerade die gegenteilige Erfahrung.
Mein ganzer Besitz engt mich ein. Immer wieder entdecke ich Dinge. Dinge, die ich mal zu brauchen glaubte. Mittlerweile muss ich feststellen, dass ich vieles davon gar nicht benötige.

Zu viele Kleidungsstücke füllen meinen Kleiderschrank. Ein paar Fehlkäufe, ein paar Dinge, die ich wirklich trage und noch dazu ein paar, die mir eigentlich nicht mehr passen. Doch warum habe ich sie dann noch? Weil ich ja vielleicht abnehme und sie mir dann wieder passen werden? Ich mir dann keine neuen kaufen muss? Oder vielleicht sogar aus sentimentalen Gründen?
Eigentlich ist alles davon Unsinn. Die alten Kleidungsstücke, die man nie wieder tragen wird, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, sollte man einfach verschenken. Oder verkaufen. Oder einfach weggeben, egal wohin. Vielleicht freut sich jemand anders darüber.

 

Besitz wertschätzen, statt anhäufen

 

Genauso sollte man es mit allen anderen Besitztümern machen. Warum die alte Kommode von Oma behalten, wenn man sie selbst nicht schön findet und nicht nutzen will? Oder schlicht und einfach keinen Platz dafür hat. Es gibt keinen Grund außer einen sentimentalen, sich nicht von ihr zu trennen.

Erinnerungsstücke zu haben ist für viele Menschen sehr wichtig, mich eingeschlossen. Und ich behalte auch einige Dinge, die mir von der Familie vermacht wurden. Aber ich kann nicht alles behalten.Mich erdrückt es, das alles um mich zu haben.

Warum es so erdrückend ist, ist schwer zu erklären. Viel Besitzt birgt eine gewisse Verantwortung Verantwortung in sich. Dass die Oma doch wollte, dass man die Kommode bekommt und sie wertschätzt. Dass man die alten Klamotten nostalgisch ansieht und sich selbst mit der Person die man war, vergleicht. Und sich vielleicht sogar die Pflicht auferlegt, wieder diese Person sein zu wollen.
Das ist unnötiger Druck. Deshalb werde ich mich von einigen sogenannten Schätzen trennen. Um wieder frei atmen zu können. Um gelassener und nicht so eingeschränkt zu sein. Um die Ansprüche, die man dadurch an mich stellt, los zu werden.

„Der Besitz besitzt. – Nur bis zu einem gewissen Grade macht der Besitz den Menschen unabhängiger, freier; eine Stufe weiter – und der Besitz wird zum Herrn, der Besitzer zum Sklaven.“
Friedrich Wilhelm Nietzsche