Mohnkuchen – LowCarb

Mohnkuchen für 14 Stücke

100 g weiche Butter
80g Xylit
Salz
6 Eier (Kl. M, Zimmertemperatur)
200 g gemahlene Mandeln
50 g gemahlene Haselnüsse
100 g Mohn
15 g Weinsteinbackpulver
100 g Magerquark
2 Tl Puderzucker

 

1. Butter, Xylit und Salz schaumig schlagen, bis alle Zutaten sich verbunden haben. Die Masse sollte cremig sein. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Bei einem Umluftgerät reichen 160 Grad. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen.

2. Abwechselnd Eier und je 1 El der Mandel in die Masse rühren. Danach restliche Mandeln, Haselnüsse, Mohn und Backpulver mischen. Zu der Eiermasse geben. Danach den Quark unterrühren. Die Masse in die Kastenform geben und glatt streichen. Im Backofen auf mittlerer Schienen ca 45 Minuten backen. Wenn der Kuchen schön braun ist, aus dem Backofen nehmen und 10 Min. abkühlen lassen. Danach vorsichtig mit dem Backpapier aus der Form heben und auf einem Kuchengitter akühlen lassen.

3. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben, in Stücke schneiden – fertig!

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Pro Stück: | 10 g Eiweis | 20 g Fett | 8 g Kohlenhydrate = 258 kcal

Bin ich gescheitert?

Es kommt eine Zeit im Leben, in der man sich dieser Frage stellen muss. Manchmal auch mehrmals im Leben.
Und oft ist es nicht leicht diese Frage zu beantworten. Man betrachtet all die Dinge, die man bis zu jenem Alter erreicht haben wollte und blickt zurück.
Was habe ich in der Zeit gemacht? Wieso bin ich jetzt da, wo ich bin? Und nicht da wo ich sein wollte?
Das Leben spielt häufig ein ganz anderes Spiel, als man es selbst geplant hatte. Man hatte nicht damit gerechnet, dass das mühsam ersparte Geld für die Rundreise durch Amerika, die man immer machen wollte, dann immer wieder für das kaputte Auto, eine neue Waschmaschine oder die Klassenfahrten der Kinder verpufft.
Die Frage, die man sich wirklich stellen sollte ist diese:
Bin ich da, wo ich jetzt bin glücklich?
Wenn ich diese Frage mit „Ja“ beantworten kann, ist es irrelevant, ob ich mir vor 10 Jahren mein Leben so oder eben anders erträumt hatte. Prioritäten verändern sich. Wenn man früher noch dachte die Weltreise muss sein, Kinder kriegen das kann warten, so denkt man heute vielleicht liebend gerne an das allabendliche Gute-Nacht-Ritual mit den Kindern, gegen die man die Weltreise eingetauscht hatte.
Oder aber man fragt sich, ob der frühere Wunsch der Großfamilie noch realistisch ist und man vielleicht sogar ganz auf Kinder verzichtet. Hauptsache dort, wo man ist, ist man zufrieden. Und das trifft nicht nur auf die familiäre Gestaltung des eigenen Lebens zu, sondern auf alles. Freunde, Beruf, Hobbies. Alles, was uns ausmachen kann.
Jetzt sitzt Du vielleicht stirnrunzelnd vor dem Bildschirm und fragst: Was, wenn ich die Frage mit „Nein“ beantwortet habe?

Dann kann ich Dir nur eines sagen: Nimm Dein Leben in die Hand!
In den allermeisten Fällen ist es längst nicht zu spät, noch zu erreichen, was man sich gewünscht hat. Oder aber die richtigen Schritte auf dem Weg dorthin zu gehen. Manchmal stellt man eben fest, dass die Entscheidungen, die man aus guten Gründen getroffen hat, einen auf einen Weg geführt haben, dessen Ende man nicht erreichen will. Dann wird es Zeit einfach querfeldein zu gehen – und zu finden, wonach man immer gesucht hat.

Glücklich sein ist schwer. Denn man ist selbst dafür verantwortlich. Man kann nicht immer anderen die Schuld für das eigene Unglück geben. Man selbst muss sich glücklich machen, und sich nehmen, wie man ist. Und einer der Schritte auf dem Weg dorthin ist es, sich und sein Leben nicht am Scheitern zu messen, sondern daran, wie man sich mit seinem Leben fühlt.

 

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“
Johann Wolfgang von Goethe